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Religiöse Schulwoche PDF Drucken E-Mail

„Wer bin ich? – Was leitet mein Denken und Handeln? – Wie kann ich mit anderen leben? – Was trägt mein Leben?“ Um solche und ähnliche Fragen drehen sich die Gespräche, die sich im Laufe einer Religiösen Schulwoche ereignen.

Auf Einladung der Schule und mit Zustimmung der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerschaft und der Schulkonferenz fand eine solche Woche am Walram-Gymnasium statt.

Ein Team von neun Referenten, Theologinnen und Theologen der Evangelischen und Katholischen Kirche, war für eine Woche an der Schule tätig sein, um den „normalen“ Schulalltag für einige Stunden zu unterbrechen und Raum für Gespräche über Glaubens- und Lebensfragen zu eröffnen, in denen sie selbst als Gesprächspartner zur Verfügung standen. In kleinen Gruppen trafen sich die Schülerinnen und Schüler an jedem Vormittag in einer Einzel- oder Doppelstunde. In der übrigen Zeit war regulärer Schulunterricht.

Da es in den Gesprächen um Fragen ging, die den Teilnehmern einer konkreten Gruppe in Bezug auf die eigene Lebensorientierung und Lebensgestaltung wichtig war, wurden die Themen während der Religiösen Schulwoche gemeinsam mit den Teilnehmenden vereinbart.

In der zeitlichen Begrenzung durch den Schulunterricht sahen die Schulwochenreferenten – trotz der Einengung – eine Chance; unter ganz normalen Alltagsbedingungen eine Art des Umgangs und der Gespräche miteinander zu erproben, die auch Spuren in der Zeit nach der Religiösen Schulwoche hinterlassen konnten.

Zum Programm der Woche gehörten darüber hinaus Worte in den Tag am Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagmorgen und ein Abschlussgottesdienst am Freitag um 11.40 Uhr in der Hl. Geist-Kirche.

Am Mittwochabend waren Eltern um 18.00 Uhr zu einem meditativen Abend in die Schule eingeladen. Im Getriebe des Alltags sollte Zeit sein für Muße und Nachdenklichkeit.

Als sichtbares Zeichen für die Religiöse Schulwoche begleitete eine von zwei Künstlern zum Thema „Leben / Ursprünglichkeit“ gestaltete Rauminstallation den Weg der Schulwochenreferenten in die Schule. Zur Installation gehören vier 1 x 1 m große grüne Farbtafeln, deren Anordnung im Innenbereich eine kreuzförmige Leerstelle ergab, sowie ein Altar aus Eichenholz, der sich aus 6 Einzelteilen zusammensetzte. Diese Installation war während der Religiösen Schulwoche im Treppenhaus der Schule zu sehen.

Durchgeführt wurde die Woche in enger ökumenischer Zusammenarbeit vom Dienst an den Schulen der Evangelischen Kirche von Westfalen und dem Referat Schulseelsorge der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. Januar 2009 um 18:37 Uhr