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Hönnetest: Super Qualität bestätigt PDF Drucken E-Mail


Unter Anleitung von Herrn Hering vom Naturschutzzentrum Arche Noah untersuchten die Schüler die Gewässergüte der renaturierten Hönne unterhalb von Lendringsen.

Eine Gruppe erfasste mit Test-Kits die chemische Gewässergüte. Bis auf den Sauerstoffwert lagen alle Parameter im oberen Bereich der Gewässergüte 2. Das warme Wetter und die fehlenden Niederschläge haben z. Zt. die Wasserführung der Hönne massiv eingeschränkt, was sich sich auch auf den Sauerstoffgehalt auswirkt.

Hier zeigt sich auch die Schwäche der chemischen Gewässergütebestimmung, so werden durch temporäre Ereignisse die Messwerte sofort nach oben oder unten beeinflusst.

Dies gleicht die biologische Gewässergütebestimmung aus, die noch Einflüsse erfasst, die schon mehrere Monate zurückliegen. Hierzu untersuchte eine zweite Schülergruppe die Fauna der Hönne an ausgewählten Stellen. Organismen mit geringen Toleranzbereichen dokumentieren durch ihr Vorkommen eine bestimmte Wasserqualität. Voraussetzung ist eine exakte Bestimmung der Tiere und ihre quantitative Erfassung. Der so ermittelte Saprobienindex ergab eine Gewässergüte im obersten Bereich der Gewässergüte 2. Nach Aussage von Herrn Hering erreichen nur Gewässer außerhalb anthropogener Besiedlung bessere Werte.

Eine dritte Schülergruppe hatte die Gewässerstrukturgüte erfasst. Diese dokumentiert, wie stark das Gewässer einem natürlich geprägten Gewässer entspricht. Die Schüler konnten hier die hohe Qualität der Renaturierungsmaßnahmen in diesem Hönneabschnitt erkennen.

Die Artenvielfalt in diesem Hönneabschnitt ist hoch. Nur das gehäufte Auftreten der Neophyten Herkulesstaude und drüsiges Springkraut fiel negativ auf.






Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Juni 2011 um 21:16 Uhr