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„Ein Baum, der deinen Namen trägt!“ PDF Drucken E-Mail

Unter diesem Motto lief in der letzten April – Woche die Aktion an, die Frau Schmidt - Timmermann bereits in ihrer Festrede am 24. Februar angekündigt hatte:

„Für Hundert Jahre Walram wollen wir 100 Bäume pflanzen.“ Die Schülerinnen und Schüler und natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer des Walram –Gymnasiums konnten für 3 € einen dieser 100 hundert Bäume erwerben. Wer glaubte, das würde eine langfristige Aktion werden, der irrte sich gewaltig. Die Schlange vor dem Verkaufsstand der Schülervertretung war lang und zwei Tage und vier große Pausen später hatten alle Bäume einen Paten gefunden.


Am 3. Mai wurden sie eingepflanzt. Schülerinnen und Schüler, die Baumpate geworden waren, zogen mit Hacken und Schaufeln zur Waldemei. Hier hatte Förster Basse ein Stück Land zur Wiederaufforstung bestimmt. Und dann ging es ans Pflanzen und auch wenn die Bäumchen noch klein sind, das war eine schweißtreibende Angelegenheit.

Aber am Ende waren alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Namensschilder haben die Bäumchen übrigens auch und vielleicht kommen die Paten doch ab und zu mal vorbei, um nach „ihrem“ Baum zu sehen. Und wer weiß, vielleicht ist in 20 Jahren ein echtes Stück Walram – Wald entstanden, das an die alte Schule erinnert.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Mai 2012 um 18:47 Uhr
 
Jubiläum PDF Drucken E-Mail


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 18:57 Uhr
 
Zum Jubiläum, ein Apfelbaum wird gepflanzt PDF Drucken E-Mail


Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 31. März 2012 um 08:30 Uhr
 
Jürgen Banscherus liest am Walram-Gymnasium PDF Drucken E-Mail

Ein Schriftsteller arbeitet sechs bis sieben Stunden am Tag!

Mit Staunen hörten die Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf und sechs zu, als Kinder- und Jugendbuchautor Jürgen Banscherus ihnen das erzählte.

Der Autor hatte bei seinem Besuch im Walram-Gymnasium zunächst sehr lebendig aus seinem neuen Buch vorgelesen und die Kinder hörten ihm gebannt zu.

Dank der Ünterstützung der Buchhandlung Daub konnten die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen den Autor Jürgen Banscherus erleben, der ihnen aus seinen Bücher vortrug und damit 180 Kinder durch seine besondere Art der Lesung fesselte. Er signierte anschließend seine Bücher.

Danach ging es in die Fragerunde. Geduldig beantwortete der Autor die vielen Fragen seiner Zuhörer, die dabei einiges Spannendes und Interessantes erfuhren; z. B., dass Banscherus froh ist, seine Bücher am Computer schreiben zu können und dass der kleine Detektiv Kwiatkowski nach einem ehemaligen Torwart des BVB benannt wurde. Begeistert aufgenommen wurde auch seine Aussage, dass Kaugummi – Kauen bei Klassenarbeiten zur Konzentration beiträgt. Jedenfalls bei den Helden in Banscherus Romanen. Am Ende gab es viel Applaus und ein Kompliment des Autors: „Ihr wart ein tolles Publikum und habt unheimlich gute Fragen gestellt“, bescheinigte er den Kindern. Dann gab es noch für alle eine signierte Karte. Im Leseland des Walram-Gymnasiums kann man ab jetzt zwei Bücher des Autors ausleihen.
Jürgen Banscherus im Leseland des Walram-Gymnasiums.


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. März 2012 um 18:52 Uhr
 
Lesung mit Jürgen Banscherus PDF Drucken E-Mail

Am Dienstag, 27. 03. 2012 wird der Kinderbuchautor Jürgen Banscherus das Walram-Gymnasium besuchen und für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse aus seinen Büchern vorlesen. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit mit dem Autor zu sprechen und sich ein Buch signieren zu lassen.

„Ein Kinder- und Jugendbuchautor muss die Kinder begeistern, ihre Aufmerksamkeit gewinnen. Das ist nicht einfach, wenn manchmal 100 Kinder vor einem sitzen. Jürgen Banscherus hat eine hervorragende Lesestimme, mal leise, mal laut, mal samtweich, dann wieder rau – er baut Kinder aus dem Publikum ganz gezielt in seine Geschichte mit ein. Nach jeder Lesung beantwortet er mit viel Geduld die Fragen der Kinder. Was nach diesen Lesungen immer fasziniert, ist der Wunsch der Kinder, vom Autor ein Autogramm zu bekommen.

Jürgen Banscherus hat schon über 50 Bücher geschrieben. Bekannt wurde er durch seine « Ein Fall für Kwiatkowski »-Reihe. Das sind Detektivgeschichten für Kinder, bei denen man nicht schon gleich zu Beginn des Buches weiß, wie sie enden.

Jürgen Banscherus ist ein Garant dafür, dass unsere Kinder den Spaß und die Freude am Lesen von Büchern nicht verlieren, dass sie begeistert werden für das Medium Buch. Denn: „Lesen ist wie Kino im Kopf“ und Lesen regt die Phantasie an und gibt dem, der liest, die Möglichkeit, mitzudenken und über das Gelesene nachzudenken. Seine älteren Leser haben dann nicht mehr viel zu lachen: Seine Jugendkrimis sind anspruchsvoll und sparen auch nicht an Härte.

Brisante und sozialkritische Themen wie Vorurteile, Diskriminierung und Jugendkriminalität geht Banscherus nicht mit dem berühmten erhobenen Zeigefinger an. Er präsentiert den Kindern auch nicht unbedingt die Lösung, sondern konfrontiert sie mit unterschiedlichen Meinungen und will die Kinder dazu bewegen, Wege zur Lösung von Problemen zu finden. Für Jürgen Banscherus steht Gerechtigkeit ganz weit oben und er ist couragiert und hartnäckig, einfühlsam, und dazu oft schweigsam. Das alles findet sich auch in seinen Büchern wieder. Er traut seinen Lesern zu, damit fertig zu werden, dass es häufig kein „Happy End“ gibt und das ist in unserer Welt, die immer nur das Gute und Schöne siegen lassen will, schon etwas ganz Besonderes.

Banscherus wurde 1949 in Remscheid geboren, er studierte Geistes- und Sozialwissenschaften in Münster und Bonn. Er arbeitete als Journalist, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschung, Verlagslektor und als Dozent in der Erwachsenenbildung. Seit 1989 ist er freier Schriftsteller und PEN-Mitglied. Banscherus ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt in Witten an der Ruhr. 1985 erschien sein erstes Kinderbuch, inzwischen sind seine Bücher in sieben Sprachen übersetzt worden. Banscherus erhielt neben verschiedenen Auszeichnungen den Literaturpreis Ruhrgebiet für sein Gesamtwerk, den Hansjörg-Martin-Krimipreis 2006 und im Dezember 2010 den begehrten ,Anette-von-Droste-Hülshoff-Literaturpreis’.“

Quelle: Buchhandlung Daub

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. März 2012 um 06:45 Uhr
 
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